#6 Folge: „Der Ohrwurm, der noch nicht geschrieben war“

Shownotes

🌿 In dieser Folge sprechen wir über:

→ Nicoles Weg von den ersten musikalischen Schritten bis heute → den Moment, in dem ihr erster eigener Song entstanden ist → die Rolle von Medien, Bühne und Öffentlichkeit auf ihrem Weg → eine prägende Zeit in der Karibik → Mut, Neuanfänge und die Suche nach dem eigenen Ausdruck → wie sie heute all ihre Erfahrungen in ihrer eigenen Soul of Sound Academy weitergibt

🎧 Du erfährst u.a.:

✓ wie aus einem Ohrwurm ein eigener Song wurde ✓ warum kreative Wendepunkte oft in schwierigen Lebensphasen entstehen ✓ welche Erfahrungen Nicole auf ihrem Weg als Musikerin geprägt haben ✓ weshalb es sich lohnt, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen ✓ was Musik über viele Jahre hinweg für sie bedeutet hat

So findest du Nicole:

→ Nicole Christina Schröckenfuchs: https://www.nicolechristina.at/ → Vocal Coach, Sängerin, Songwriterin & Yogalehrerin → Instagram: https://www.instagram.com/nicolechristinamusic/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen zum Lichtzweig Podcast mit mir Stefanie Brandner-Hafner und mit meiner Hündin Lüsli.

00:00:06: Wir sind heraus in dem Wald unterwegs, erzählen Geschichten über das Musikmachen, warum Musik machen mehr als nur Technik?

00:00:13: Dass es Ausdruckmut ist und vor allem ein Prozess mit sich selber.

00:00:19: Warum Musik uns allen gehört und wir gemeinsam unsere Ängste, Hürden und Blockaden überwinden können – alles das!

00:00:28: Erfährst du im Lichtzeug-Podcast?

00:00:35: Herrlich.

00:00:36: Im Schatten ist es schon gut.

00:00:37: Wir müssen nicht so schnell gehen, oder

00:00:40: vielleicht ... Ja, weil ich gehe

00:00:41: ja immer so.

00:00:43: Aber es ist doch was!

00:00:44: Es ist ein bisschen mehr so eine Bali-Filie.

00:00:49: Und dann ist man, glaube ich auch so ein Hoda.

00:00:51: Wahrscheinlich.

00:00:52: Ich merke schon, wenn ich schneller gehe, rede er schneller.

00:00:56: Also hi und grüßt ihr.

00:00:57: herzlich willkommen zum Lichtzweig Podcast.

00:00:59: Schön, dass du wieder Eischäten hast!

00:01:02: Wir sind heute im Helbrunner Park.

00:01:06: Die Lüssele ist mit dabei.

00:01:08: Meine Gäste Nicole-Christina Schreckenfuchs.

00:01:11: Herzlich Willkommen

00:01:12: nicht mehr.

00:01:13: Danke, dass ich da bist.

00:01:16: Es ist ziemlich heiß.

00:01:19: Und wir haben unser Tempo jetzt gerade in die Hälfte arbeitrustelt oder noch mehr.

00:01:23: Ich freu mich, dass du heute da bist.

00:01:28: Wir haben uns vor zehn Jahren kennengelernt.

00:01:32: Damals waren wir noch in einem ganz anderen Tätigkeitsbereich.

00:01:36: Wir waren ... Also, wir haben uns kennengelernt, wie man die leiterinnen Ausbildung macht für Kindergarten

00:01:42: bei der Gurgik.

00:01:43: Da haben wir uns

00:01:44: kennegelernt und ich weiß noch, wie das damals mein Leben verändert hat.

00:01:47: so okay, dann macht der Frau einfach ihre eigene Musik ohne Label oder irgendwas und stört sie hin und singt.

00:01:53: Das war schon ziemlich ... Es hat sehr viel bewegt

00:01:57: in mir

00:01:57: und war ein ganz schöner Moment.

00:02:01: Dann ist das Leben weitergegangen, wir haben uns immer wieder gesehen.

00:02:05: Du hast dann angefangen oder du hast es wahrscheinlich erst allweil gemacht zu unterrichten, zu coachen.

00:02:10: Dann bin

00:02:10: ich viel bei

00:02:11: dir gewesen im Gesang und habe viel gelernt.

00:02:14: Ich war mit dir dann oft auch unterwegs bei deinen Ausbildungen, bei den Retreats die du gegeben hast.

00:02:23: von deinem Trainee zu Assistentin irgendwie geworden.

00:02:27: Mittlerweile darf ich auf der Workshops in deinen Ausbildungen halten!

00:02:31: Ja,

00:02:32: und

00:02:32: heute bist du bei mir im Podcast.

00:02:35: Darfst da noch ein bisschen erzählen von dir?

00:02:37: Wird die Fragen

00:02:37: stöhnen?

00:02:38: Die wir hoffentlich einfallen.

00:02:42: Und eben jetzt habe ich ja schon erzählt was ich bei dir gemacht hab.

00:02:45: so

00:02:46: eine

00:02:46: kleine Vorstellung kommt die Leute jetzt schon aber du bist Sängerin Vocal Coach Singer-Songwriterin, bis du auf diversen Bühnen gestanden hast musically studiert heißt jetzt deine eigene Academy oder deine eigene Soul of Sound Academy.

00:03:06: Deine Ausbildung für Menschen die ja auch mit Musik ihren Weg weitergehen wollen werden wir dann noch tiefer eintauchen und bevor wir zu richtig

00:03:17: hinein

00:03:18: starten gibt es am Anfang immer meine

00:03:21: Einstichstragen.

00:03:23: Schauen wir mal, wie es diesmal wird!

00:03:24: Gespannt?

00:03:25: Also die erste Frage ist immer

00:03:27: was hast

00:03:28: du gerade für ein Ohrwurm?

00:03:32: Der ist eine gute Geschichte.

00:03:34: Ich habe immer Ohrwirma und besonders nach Gesangskochings manchmal sogar dann zwei Nächte später erst und dann merke bar wie dieses unterrichten, begleiten Coaches immer so in mir einigeht.

00:03:47: Weil ich dann diese Songs ständig in der Nacht vor allem laufen habe aber gar nicht die Versionen jetzt vom Original sondern wirklich von den Frauen oder auch Männer, die immer mehr kommen wie die singen.

00:03:59: also das ist wirklich dann so in mich drinnen und voll schön.

00:04:03: Aber da

00:04:04: aktuelle Ohrwurm...

00:04:06: Das ist jetzt eine gute Frage!

00:04:07: Ich hab was im Ohr, ich hab gerade eine Lidkeit im Radio Aber ich weiß nicht, was es heißt.

00:04:11: Das war eine Frau.

00:04:12: Da haben wir gedacht wie cool ist das?

00:04:14: Die sitzt an der Gitarre, das war sehr reduziert.

00:04:17: Gitarren akustisch und so haben wir erfolgreich gefahren.

00:04:20: Das habe ich immer im Hintergrund.

00:04:23: So eine schöne liebliche Stimme ist gerade da.

00:04:29: Wie gar nicht weiß wer das war.

00:04:32: Kann man mal recherchieren.

00:04:34: Ich kenne das auch sehr gut.

00:04:35: Ich baue immer irgendwelche Ohrwürmer auf.

00:04:41: Zeitversitzt, wenn man denkt,

00:04:44: das ist jetzt

00:04:45: wild okay.

00:04:45: Aber plötzlich ist es wieder da.

00:04:47: Das sackt dann so ein

00:04:48: und meistens

00:04:49: ist schon was, was ich ertrainiere oder wo ich gerade dabei bin, das zu lernen oder für einen Auftritt brauche oder bei einer Taufe singen.

00:04:57: Dann ist das natürlich schon sehr präsent, wenn ich selber singe.

00:04:59: aber wie gesagt auch wenn der andere sinkt und anscheinend auch im Radio weil

00:05:03: das so

00:05:04: ganz unerfällig da vorbei ist bei mir cool

00:05:10: Freut mich.

00:05:10: Also Söten haben bis jetzt meine Gäste in einen Ohrwürmer gekauft und hier habe ich mir gehofft,

00:05:16: dass kommt bald jemand der

00:05:17: einen Ohrerwurm in sich trägt.

00:05:20: Tsche!

00:05:21: Die zweite Frage die am Anfang immer stöß...

00:05:26: Was ist

00:05:28: dein Lieblingslied

00:05:30: in deiner Kindheit gewesen?

00:05:32: Oder welches fällt da aus?

00:05:33: erstes Ei?

00:05:35: Jetzt fällt mal gerade ein röschenwein schönes Kind.

00:05:39: Bei einem Rösschen war ein schönes Kind, schönes kind.

00:05:43: Das fällt mir gerade ein.

00:05:44: Hätte es mit seiner anderen Tageszeit oder Tag gefragt wäre es wahrscheinlich was anderes.

00:05:48: Aber das erste ist immer das Richtige, sage ich auch bei meiner Kurse.

00:05:54: Das ist mir gerade eingefallen.

00:05:55: Ich glaube das habe ich sogar bei einer Kindergarten Aufführung gesungen.

00:06:00: Da war das dann Röschen mit drei Jahren.

00:06:01: Das war so mein erster großer Auftritt.

00:06:04: Meine Mama war ganz baff, dass ich da singe.

00:06:06: Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, das sind die Erzählungen von meiner Mama und sie waren völlig hin- und weg, dass dieses schüchternene kleine Maus hier vorne steht und da sinkt.

00:06:17: Und ich habe nichts davon erzählt weil es war Muttertag und wir haben ja nix verraten dürfen.

00:06:21: Das ist eine Überraschung.

00:06:25: Genau!

00:06:26: So ist losgegangen mit der Bühne.

00:06:29: Aber das sind deine Erzählung?

00:06:33: An meiner Kindergartenzeit, das hat man sehr gut gefallen.

00:06:36: Da war immer was los.

00:06:38: Aber an den Auftritt jetzt ... Nein, weil irgendwie das war für mich so normal.

00:06:43: Das war jetzt gar eine große Sache, weil ich hab immer schon gern gesungen und dann hab ich halt dort gesungen.

00:06:49: Es war sehr unaufgeregt, glaube ich, für mich.

00:06:58: Ja, ich finde,

00:06:59: dieser

00:06:59: kurze Rückblick nur mal in diese Kindheit Wir haben so viel gesungen als Kinder.

00:07:06: Und gerade auch Fernsehsachen und immer irgendwelche Orgel, wie wir mal koppten.

00:07:12: Die ganzen Titelmelodien der Serien...

00:07:14: Voll!

00:07:15: Aber auch Kinderlieder aber auch so achtziger Jahre Songs, Nähnahe und so würdelieder.

00:07:24: Rockig, depressiv, wie er immer war.

00:07:26: Die habe ich auch alle gesungen.

00:07:28: Ich bin der Hass.

00:07:31: Wie ist es gegangen?

00:07:33: Das ist ein anderes Lied.

00:07:35: Keine Ahnung, ich mische jetzt was zusammen aber ich glaube so habe das dann auch alles immer

00:07:38: gesungen.

00:07:38: Und am Mädchen?

00:07:40: Am Mädchen, in den Achtzigerjahren.

00:07:42: Und ich hab, das war sie auch noch und ich will nach wie vor gerne Weihnachtslieder im Sommer singen weil Weihnachtslieder sind ja nur oft in dieser kurzen Dezemberzeit und die habe ich dann im Sommer einmal gesungen.

00:07:54: Cool Ja

00:07:56: Falsch!

00:08:01: Ja cool Jetzt habe ich vorher gerade einen Gedanken gehabt, da ist man irgendwo wieder an wie gefallen.

00:08:08: Wenn wir noch mal zurück gehen?

00:08:11: Schauen wo er liegt!

00:08:15: Ja, ich bin jetzt ganz gespannt auf deine Geschichte.

00:08:18: Also du darfst natürlich jetzt ausschweiften.

00:08:22: Du kannst dir überlegen, was du anfangen solltest.

00:08:24: Weil man halt nicht gerade kehrt.

00:08:25: Das hat schon sehr früh angefangen mit Musik.

00:08:29: Wie ist das alles so entstanden, wo du jetzt stehst?

00:08:31: Was waren die wichtigsten Sachen für dich?

00:08:35: Ich werde dir dazwischen immer wieder Sachen fragen.

00:08:38: Aber wie ist sie Nicole ... Die sind Nicole Warn, die sie hier ist.

00:08:44: Ja, wie wird's dir selber beschreiben?

00:08:47: Dein musikalischer Weg!

00:08:51: Da fange ich wirklich.

00:08:53: oder setze da an... in meinem Umfeld Musik singen.

00:09:02: Einfach was Schönes ist, was meine Mama gemacht hat und was uns Freude gebracht hat.

00:09:09: Was einfach schön war.

00:09:10: Meine Mama war der erste Kontakt mit Singen wie Säugling war Baby.

00:09:16: Und ich bin aufgewacht in der Nacht.

00:09:17: Dann hat sie gemerkt wenn sie Schlafkindlern schlafsinkt dass sie mich beruhigt und dass er aufhört zum Weinen.

00:09:22: Das hat sich dann jede Nacht auch gemacht Fertig und jetzt halt mal heute natürlich.

00:09:29: Ganz Hauptsache sie singte, sondern war ich ruhig.

00:09:33: Und ich glaube

00:09:37: das

00:09:38: fasst es ganz gut zusammen dass ich mich beim Singen und bei Musik

00:09:43: machen immer

00:09:44: sehr beheimatet gefühlt habe oder fühl.

00:09:49: Da fühle ich mich wohl, da beruhigt mir, das ist so mein Heimat Das ist so ein Bereich, der mich einfach beseelt und friedlich macht in mir.

00:10:01: Und das hat meine Mama schon so früh einfach erkannt.

00:10:05: Die hat immer gesungen mit mir und wir haben das immer taugt.

00:10:08: Meine Mama ist keine Berufssängerin oder so, die hat einfach mit ihrer Stimme gefreut, hat sie mit mir gesungen.

00:10:14: Da war ich, ja das war einfach so.

00:10:17: Und dann

00:10:17: ist die Schule weitergegangen aber es ist nie passiert worden oder so.

00:10:21: jetzt, ah jetzt haben wir da auch ein Ziel und den Nicole wird als Böhnenseingerin.

00:10:25: Das war einfach... Ich war sehr schüchtern als Kind, ich war sehr still, ich werde zurückhalten.

00:10:30: Die haben nie jemanden was fragen traut wenn fremden anreden um Gottes Willen.

00:10:35: Da habe ich dann mal spätestens sieben Jahre jüngere Schwester.

00:10:38: Ich brauchte, dass ich das schaff.

00:10:41: Da war sie beim Sparwen was fragen oder so ... Also, ich war da wirklich sehr schüchtern und sehr gehämmt.

00:10:49: Und ja, hab sehr viel Angst gehabt vor dieser großen Welt.

00:10:55: Aber interessanterweise singen und auf der Bühne war das nicht.

00:10:59: Es war wie ein anderer Welt für mich.

00:11:01: Da habe ich keine Angst gehabt.

00:11:02: Natürlich war es aufregend, wenn ich damals wuchsungen hatte bei Schulaufführungen.

00:11:06: Aber es war irgendwie ein Bereich Der hat mich einfach ... Ja?

00:11:12: Da war ich daheim.

00:11:14: Und so ist das Ganze gestartet,

00:11:17: voll schön.

00:11:18: Also da merkt man schon, wenn es so ein Basishort in der frühen Kindheit

00:11:24: und

00:11:25: mal so gute Erfahrungen sammelt und sich das behalten

00:11:27: kann,

00:11:28: dass Bühne kein Druck

00:11:29: ist und

00:11:31: für die wirklich Heimat sein kann.

00:11:33: Voll schön!

00:11:35: Ja, voll.

00:11:38: Da bin ich meiner Mama wirklich sehr dankbar.

00:11:40: Und ich war dann auch recht früh beim Tanz, bei der Salzburger Spieltanzschule in Richtung klassisches Ballett.

00:11:47: Aber doch freier und ja ... nicht so nach Vorgaben, sondern noch strengen.

00:11:54: Wir haben schon unsere Übungen gehabt.

00:11:58: Und später, wie ich dann in die Profirichtung gegangen bin, habe ich das ein bisschen bereut und hab gesagt, warum war ich da nicht gleich im Landesteater-Ballett?

00:12:05: Dann hätte ich dafür eine bessere berufliche Basis gehabt!

00:12:09: Meine Mama hat aber gesagt, du wirst da untergehen.

00:12:13: Sie haben mich nicht gesehen in so einem strengen Umfeld.

00:12:23: Und jetzt nach ... Weil du mir gefragt hast, wo ich jetzt bin?

00:12:27: Jetzt bin ich so dankbar!

00:12:29: für dieses freie Entfalten in der Kindheit.

00:12:31: Natürlich waren das Kurs, ich war da zweimal die Woche tanzen und so von klar auf.

00:12:35: Das war ja auch dieses Üben, dass es dranbleiben, wenn's mal nicht lustig ist.

00:12:40: Es waren alles natürlich Fähigkeiten, die für Heid wichtig sind aber es war immer Spaß dabei und nie auch... Ich muss jetzt da irgendwas werden!

00:12:48: Und das ist auch warum ich das jetzt so weitergehen kann weil ich das selber so erlebt habe wie du sagst in meiner frühen Kindheit, weil es um nichts gegangen ist.

00:13:01: Außer um Ausdruckfreude und mit da entfalten und auch so sein können wie ich bin.

00:13:08: Und das habe ja, wie gesagt, so in der Öffentlichkeit mir sonst nicht so

00:13:12: traut.".

00:13:13: Ja, das war dann einfach für die Möglichkeit dieses Schüchtern, was ja im Wahrheit diese ganze Schüchternhalt ist aber ein Schutz.

00:13:23: Die braucht man.

00:13:24: also finden wir da sehr wieder wenn du das erzählst Und auch das, was dann oft so wie ambivalent klingt.

00:13:31: Wenn man sagt, man ist Schüchtern aber man steckt gerne auf der Bühne und muss sich die Leitern aufdecken.

00:13:36: Aber auf der bühne bist du ja

00:13:37: voll

00:13:38: ausgelassen und es taugst jetzt ... Da sind wir gingen da runter.

00:13:42: Dann bist du doch irgendwie schüchternd, aber das ist ganz normal finde ich.

00:13:46: Das sage ich heute leiter nicht mehr.

00:13:48: Es ist ambivalenz ist, was normal ist.

00:13:49: Ja?

00:13:50: Ja.

00:13:52: Ja voll!

00:13:53: Cool.

00:13:55: Und auch

00:13:55: wenn da keine wenn kein Druck drauf liegt, dann darf es ja auch einfach werden und wird wahrscheinlich sogar ausgleichgewiesen sein oder?

00:14:02: Weil mein Druck haben wir alle erlebt.

00:14:04: Leistung im System sind wir aber groß geworden.

00:14:08: Wie ist das für die Weitergänger?

00:14:10: Du hast gesagt, dass ich in diesem Landestheater, habe ich das richtig verstanden, die Richtung, die hast du eher lassen?

00:14:17: Genau!

00:14:18: Wie war das dann bei dir?

00:14:21: Ja, ich bin an Schule schweiter gegangen.

00:14:23: In der Volksschule war da eine sehr musikalische Volksschullehrerin mit Chor gesang und Flüttenunterricht.

00:14:29: Ich wäre ja so gerne ins musische Gymnasium gegangen aber ich habe ein Dreier gehabt im Mathe also ich hab mir wirklich schwer in der Schule.

00:14:37: Das war halt nicht so mein Ding es war halt beim Musik- und Singen.

00:14:40: Das waren meine Welt wie gesagt alles andere da habe ich mich nicht so leichter und ich war sehr verträumtes Kind Das war nicht so einfach.

00:14:49: So war ich in der Musik-Hauptschule, das ist eine Mittelschule, sagt man ja jetzt und da war auch ganz viel Musik.

00:14:55: Da habe ich dann mehr Instrument aussuchen können.

00:14:58: Ich wollte eigentlich immer Klavier spielen, das war immer mein Instrument.

00:15:03: als kleines Kind schon abgeholt hat.

00:15:05: Aber wir haben halt die Gitarren gehabt, klassisch zwei Gitarre sogar von Mama und Papa, die das auch mal kurz begonnen haben aber dann auch aufgekehrt haben weil sie sich dachten da habe ich keine Talent, aber sie haben einfach nicht geübt.

00:15:15: Ja

00:15:16: klar!

00:15:18: Weil mir viele fragen ob meine Eltern Musiker sagen, aber ich glaube mein Papa hat ein sehr gutes Rhythmusgefühl.

00:15:23: Mein Mama ist gesanglich sehr gut, aber wie gesagt haben es heute alles nie... Nicht trainiert.

00:15:28: Und von Allah fliegt das nicht vom Himmel, die Fähigkeiten wie Muskeln halt auch.

00:15:34: Ja, drin nicht werden müssen.

00:15:36: Genau und da war ich dann und habe sehr viel mit Chore, mit Instrumente.

00:15:40: Ein bisschen später habe ich noch ein paar Jahre Klavier spielen dürfen.

00:15:47: Dann war ich ganz klassisch, was heißt Klassisch?

00:15:51: Aber dann war es wichtig dass Nicole einen

00:15:54: Beruf

00:15:54: erlernt.

00:15:56: Ich war in der Kindergarten schon.

00:15:58: In der Barfäb, weil das hat ja Hand und Fuss!

00:16:02: Und da hab ich einen guten pädagogischen Beruf... ...und ich war immer gut mit Kindern.

00:16:05: Das habe ich auch.

00:16:07: Zum Wohl.

00:16:09: Ein Silent-Nisser.

00:16:12: Da war er einmal.

00:16:13: Ja, gut mit den Kindern in dieser Welt.

00:16:16: Leichtigkeit und Freude hat mich immer schon gefallen.

00:16:19: Und so hab ich diese fünf Jahre absolviert.

00:16:23: Hab wieder Flüte gelernt, Gitarre.

00:16:27: Mit Musik waren wir dann nicht so glücklich mit unserer Musiklehrerin.

00:16:32: Und so habe ich ganz zielstrebig diese Schule gemacht, die auch nicht immer einfach war.

00:16:38: und dann haben wir dann gedacht okay, den Beruf machst du jetzt bis ans Lebensende?

00:16:44: Ist ja irgendwie auch

00:16:47: die

00:16:47: Idee dahinter.

00:16:50: War für Jörn Amerikas oper ... Und wie zurückgekommen bin, hab ich dann angefangen zu arbeiten.

00:16:56: Ich hab gemerkt, es ist voll schön und alles.

00:16:58: Aber das war jetzt nicht alles im Leben für mich.

00:17:00: Da ist noch mehr in mir, da ist mehr was gelebt werden wie ... aber ich hab nicht gewusst was.

00:17:08: Studier irgendwas?

00:17:11: Dann haben

00:17:12: wir gedacht, einfach nur dass ich studiere.

00:17:14: Irgendwas studiert.

00:17:15: Wie man weiss an der Schule ist.

00:17:17: Das war nicht immer so.

00:17:19: die ... die Schulbuch-Paukerin war.

00:17:24: Ja, und dann haben wir das ein bisschen gearbeitet an zwei Uhr.

00:17:28: Und dann war ... Dann war mein Mama oft beantragt, da gibt es eine Castingsendungstermine.

00:17:39: Die suchen

00:17:39: da Leute!

00:17:40: Geht doch

00:17:41: hin!".

00:17:42: Ich hab das schon gekannt, weil ich ja in Amerika war.

00:17:45: Da war dieses Castingsendung und diese Formate.

00:17:48: Das war bei uns noch überhaupt nicht.

00:17:50: Da habe ich mitgekriegt in Amerika, da ist alles wie früher.

00:17:52: Und jetzt habe ich das schon kennt, wie es so abläuft und was das so ist.

00:18:00: Dann geht er halt einfach hin aber niemanden was davon erzählt hat meine kleine Schwester mitgenommen.

00:18:08: War dann mittlerweile nicht mehr so klar.

00:18:12: In Salzburg im ORF war das.

00:18:15: Und hab dann einfach vorgesungen, als Kindergärtnerin ohne professioneller Gesangsausbildung oder irgendetwas, dass ich da... Ich glaub wir müssen

00:18:25: den Weg zurückgehen.

00:18:26: Weg zurück!

00:18:28: Ohne dass ich hier... Ja ja.

00:18:32: Du hast jetzt nicht sonderlich darauf vorbereitet?

00:18:35: Gar nicht.

00:18:37: Ich habe sogar mal schöne Feder.

00:18:39: Ein Taubenfeder.

00:18:41: Ich hab sogar ein Lied damals von diesen Popstars in Amerika da gesungen.

00:18:45: Also das Lied hat nicht einmal gekänt,

00:18:46: aber

00:18:47: da gesunken.

00:18:47: und ja mehr weiß ich jetzt eigentlich gar nicht mal.

00:18:51: ob da noch was zum singen war oder ob das reicht hat keine Ahnung.

00:18:54: dann haben sie gleich ein bisschen bewegen müssen danzen Und das wars!

00:18:59: Dann bin wir wieder heimgegangen.

00:19:00: Ja und jetzt im Schnelldurchlauf das ganze.

00:19:06: die haben mir angreifen drei Wochen später am Königlberg im ORF und hab da gesungen, live vor hundertzwanzigtausend Menschen im Fernsehen.

00:19:16: Ich war in der solchen Sendung wie die Christina Stürmer.

00:19:18: damals sind vier Männer für Frauen in einer Gruppe gewesen und ein Mann oder Frau ist weitergekommen und sie ist weiter gekommen.

00:19:23: Und das war mein erster Kontakt mit einer riesengroßen Bühne gleich am Anfang Ohne irgendeinem Know-how.

00:19:34: Ich hab das erste Mal mit dem Mikrofon gesungen, ich hab einfach so dann Fake It, Chill You Make It und auch die anderen.

00:19:40: Und so habe ich das gemeistert.

00:19:43: Im Nachhinein ging man... Es war für zu überfordern eigentlich aber es war mal wurscht!

00:19:50: Ja du hast

00:19:51: es halt wirklich mit so einer

00:19:53: wunderschönen

00:19:54: Leichtigkeit leicht einfach auch.

00:19:56: Das ist immer so negativ.

00:19:57: aber wenn man so naiv

00:19:58: einfach mal was ausprobiert, das ist schon schön Nau und Schaweili, einfach gespielt hab.

00:20:07: In mir ... Das ist mal wichtig!

00:20:09: Ja.

00:20:09: Mir is das Wichtig, mir is das Singen.

00:20:12: Ich lieb das so sehr.

00:20:14: Mir ist es so wichtig, wir taugt es so sehr, dass ich

00:20:18: meine ganze Angst an alle

00:20:20: Hemmungen habe da einfach zur Seite

00:20:25: geschoben

00:20:25: und gesagt, okay Nicole du wüsst dir in die Richtung gehen dann musst über deinen Schatten springen, mega über dein Komfort hinaus und

00:20:34: mach

00:20:34: das jetzt.

00:20:37: Ja, klingt einfach auch so.

00:20:38: Es hättest du schon für Ressourcen in dir draugen?

00:20:41: Weil ich war so ein Dialog mit dir zu führen.

00:20:45: Ein gut gesetteltes Nervensystem, das natürlich Angst hat!

00:20:49: Aber

00:20:50: es klingt ganz anders

00:20:51: wenn da eine Blockade drin entlegen war...

00:20:54: Ich weiß nicht, das war

00:20:58: jetzt die reine Spekulation.

00:21:00: Einfach schön dass das so gut gekommen

00:21:01: ist.

00:21:01: Ich weiß gar nicht warum ich das gemacht habe.

00:21:05: Ich glaube, meine Mama hat mir das schon immer sehr sanft unterstützt.

00:21:09: Und mir so ein Backup geben kann.

00:21:10: Ich halb

00:21:11: macht

00:21:12: es.

00:21:12: Die hat von klein an gewusst ich bin jetzt nicht so die von allein einfach total mutig ist aber ich glaub sie hat ja immer das Potenzial und mein Kraft gesehen Aber hab ich überhaupt noch nie gelebt weil wir halt einfach so als kleinen Mädels So ganz anders in der Gesellschaft auch Ja weiß er nicht

00:21:33: ist jetzt nicht der große Plan, dass jeder vor sich so an sich selber gut glaubt.

00:21:38: Gar nicht

00:21:38: einmal absichtlich, sondern es passiert in unserer Gesellschaft einfach und das ist das was ich gemoand hab du hast...

00:21:44: Ich finde

00:21:44: schon gute Ressourcen weil am Mama ist eine gute Reseusse die einen zuspricht und sagt hey!

00:21:50: Ich glaube an die.

00:21:51: Es hat nicht jeder So jemand im Elternhaus der sagt Hey

00:21:56: probier's einfach raus

00:21:59: Das kennst du ja jetzt selber auch mit deiner Tochter.

00:22:02: Was das macht, wenn da jemand

00:22:05: sagt ... Du bist super, wer du bist!

00:22:08: Geh aussehn die Würfel und probier aus.

00:22:10: Voll schön.

00:22:11: Ja,

00:22:11: volle.

00:22:14: Und so war ich dann in Wien plötzlich in diesem ORF-Format und hab auch die Schattenseiten von so einem Pühnenleben im Mittelpunkt stehen total schnell gesehen.

00:22:24: Und was da wirklich geht in den Shows, da geht es nicht um mich.

00:22:28: oder dass ich so gefördert wäre.

00:22:30: Das ist wirklich ein Show, und da geht es halt um Einschaltquoten, ja günstige im Grunde

00:22:35: Statisten,

00:22:36: die damit dann ... Da kriegste nichts Zeit!

00:22:38: Das ist ja nur eine Rum-und Ehre alleine sozusagen.

00:22:41: Aber das war auch gut für mich, dass ich das relativ schnell durchschaut habe was da rentt und wie das ist.

00:22:48: Aber für mich wusste okay wenn ich da jetzt einfach so unausgebildet

00:22:53: da

00:22:53: eine komme, Einig kauft, oder so.

00:22:57: Die haben mir einfach gefeaturet.

00:23:00: Warum immer?

00:23:01: Dann haben wir gedacht ... Okay!

00:23:04: Dann geht den Weg jetzt weiter.

00:23:06: Ich war dann schon in Wien.

00:23:07: Ich hätte von Haus aus nie für mich gewählt.

00:23:09: Aber ich dachte, okay, anscheinend geht da ein Weg.

00:23:12: Anscheinend gehen da die Türen auf und bin nach Wien... Man hat einen damaligen Partner kennengelernt, der auch den Weg gegangen ist.

00:23:21: Und so war das dann irgendwie leichter, dass man

00:23:24: dran bleibt

00:23:25: an dem Ganzen.

00:23:26: Und so bin ich nach Wien und habe mir gedacht, jetzt studiere ich Musik.

00:23:29: Weil Pop und so hat es damals noch gar nicht gegeben von dieser langen Zeit.

00:23:34: Musik war das einzige, was so moderne war, bislang auf klassischer Gesang oder so.

00:23:43: Und immer noch tanzen durchgehend singt und durchgehendes passt doch gut!

00:23:47: Also bin ich dahin zu den Aufmerksprüfungen und natürlich nicht hineingekommen, weil das reicht nicht.

00:23:53: Ja wenn man einfach gerne ein bisschen singt, ein bisschen tanzen kann...

00:23:56: also

00:23:58: da braucht es einfach schon natürlich, weil da sehr viele sich bewerben, schon mehr Fundament.

00:24:03: Und so habe ich auch ja genutzt in Wien und hab dreimal die Woche Gesangsunterricht gehabt, hab Sprechunterricht gehabt war mit einem Salzburger Dialekt Schauspielern ist auch nicht so ideal und haben mich da wirklich privat ausbilden lassen.

00:24:16: In dieser Zeit habe ich im Kindergarten gearbeitet, bin dann nach einem Jahr in eine Mürichel-Schule reinkommen und hab das vier Jahre lang studiert.

00:24:24: Hab sogar selbst der Halterstipendium gekriegt weil ich davor gut gearbeitet gehabt habe.

00:24:28: und da haben wir

00:24:29: gedacht

00:24:31: ja cool!

00:24:32: So geht es jetzt dahin.

00:24:34: Das ist doch klasse.

00:24:35: Ich habe mir da voll eingekänkt und in der Dance Company getanzt, um einfach ein Defizit an den Fundamenten aufzubauen.

00:24:46: Und ich war da voll drin.

00:24:47: Dann hat man das voll ernst genommen.

00:24:50: Dann haben wir viel taugt und es war eine gute Zeit.

00:24:52: Ich hab sehr viel gelernt... Genau!

00:24:57: ...und hab gesungen.

00:24:59: Und hab viel erlebt.

00:25:02: Was war in der Zeit die größte Herausforderung

00:25:05: für dich?

00:25:10: Herausforderung.

00:25:12: Fällt da irgendwas ein oder hat es nie... Nein, lass dich mal nachdenken

00:25:17: vielleicht kommt da was.

00:25:19: Soll man da aufgehen?

00:25:21: Ja!

00:25:22: Nehmen wir gleich eine

00:25:23: kleine Herausforderung Bergauf.

00:25:29: Puh!

00:25:32: Gute Frage ist jetzt schon

00:25:33: sehr lang her, gell?

00:25:34: das ist jetzt seit

00:25:35: zwanzig Jahre fast her.

00:25:38: Oder so?

00:25:43: Ja,

00:25:43: ich glaube es war ... Es waren tägliche Herausforderungen um acht Uhr in der frühen Palette zu stehen und da präsent zu sein.

00:25:52: Da gut zu sein, da was zu leisten.

00:25:54: Das hat mich, glaube ich, täglich gefordert.

00:25:57: Das war nur eine Forderung eigentlich die ganze Zeit.

00:26:07: Da sich auszubilden, gut zu seien mitzuhalten, besser zu werden.

00:26:11: Also dieses... das war Schaar!

00:26:18: Das war schon eine harte Zeit, aber das habe ich im Mengen.

00:26:24: Ich glaube, dass es so geht

00:26:26: und

00:26:31: viel Herausforderung auch mit mir selber wie zum Sein hab, wie man gut wirkt oder wie man körperlich zum Ausschauen hat auf der Bühne was da wichtig ist Dem zu entsprechen, was die suchen.

00:26:50: Was als D bei den Castings, dass du Jobs kriegst?

00:26:55: Ja, gibt's halt ganz klare Vorstellungen und da muss man schon reinpassen, sonst wird man einfach nicht nennen.

00:27:02: Und das war heute schon anspruchsvoll.

00:27:08: Sich immer wieder beweisen müssen, immer wieder dran bleiben und immer wieder gut sein.

00:27:14: Das ist schon ... Ja, das war schon eine harte Zeit.

00:27:18: Aber die, die ich da jetzt nicht schlecht in Erinnerung habe.

00:27:26: Genau!

00:27:30: Und das heißt

00:27:31: also,

00:27:31: kommt man fast schon, dass meine Herrinnen sie denken ja okay musical

00:27:35: wie

00:27:35: ist dein Weg dann weitergegangen?

00:27:36: Also bist du dann ins Musical gegangen oder?

00:27:41: Wie kann man es sich vorstellen?

00:27:43: Das kann man so vorstellen.

00:27:44: Ich habe das viel studiert und daneben habe ich schon angefangen, kleine Jobs zu haben beim Tanzen bei Modelschichten, Werbespots.

00:27:53: Also alles was da in dem Bereich einfach dabei ist.

00:27:57: Und auch erste Musikerrollen.

00:28:00: Viel also im Niederösterreich wo da eine große Freiszene ist Schauspiel-Rollen.

00:28:10: Also war dann der freien Szene eigentlich recht gut unterwegs.

00:28:14: Engagement gehabt.

00:28:16: Aber es war jetzt nie so, dass man das wirtschaftlich so gut tragen hat, dass das eine gute Basis fürs Leben ist.

00:28:30: Wenn du da dabei bist, eher ein Überleben und auch einen ... Ich darf das spülen!

00:28:37: Also diese Mentalität Das Hunger leidenden Schauspieler ist schon Realität.

00:28:42: Ich muss leiden, es muss schon zach sein, dass ich das so spier und ... Es ist auch schweres Geschäft.

00:28:51: Diese Mentalität ist da halt ganz stark.

00:28:57: Und diese Wertigkeit wurde überhaupt nicht gegeben bei mir, dass sie sagen, was wertvoll sie da macht?

00:29:04: Dass die auch ausgleich erfolgen oder nicht!

00:29:07: für eine Vorstellung?

00:29:08: Ja,

00:29:08: sei froh, dass

00:29:09: du das spülen darfst.

00:29:12: Weil andere dürfen nicht spielen!

00:29:15: Das war so normal, weil es war für alle so normal.

00:29:17: Genau,

00:29:17: weil das funktioniert heute

00:29:19: auch.

00:29:19: Und wenn du da Anfang-Mitte-Zwanzig bist, dann ist das auch noch okay.

00:29:24: Sagen wir mal.

00:29:25: Aber irgendwann kommst du drauf, das ist irgendwie so okay jetzt nicht mehr.

00:29:29: und eigentlich ist der volle Stress... Das gibt es so viel.

00:29:33: Und das ist eigentlich ... Ja, war's ja nicht so.

00:29:36: Hab ich mir das eigentlich nicht vorgestellt?

00:29:39: Das ist früher besser, schneller weiter und dann ist die Branche so hart.

00:29:44: Man ist jetzt kein Geheimnis.

00:29:46: Das weiß man im Vorfeld, sagen viele.

00:29:48: Aber es ist wirklich so.

00:29:49: Es ist wirklich keine Honigschlecken.

00:29:52: Da gehts ja jetzt nicht darum, dass du dich kreativ entfaltest oder?

00:29:56: Sondern dass du diese Dinge dann ... umsetzt, die

00:30:01: wir anderer mechtern.

00:30:02: Und natürlich

00:30:03: auch kreativ ist.

00:30:04: Ja,

00:30:04: aber anders.

00:30:04: Natürlich sind sie da an Raum in dem du kreatives sein kannst wenn ihr jetzt eine Rolle spürst.

00:30:08: natürlich gebe ich dieser Rolle mein Charakter und meinen Ausdruck.

00:30:11: das ist schon was sehr cooles aber es ist auch voll intensiv und auch voll.

00:30:18: also das geht einig.

00:30:20: ja das ist wenn du sowas lebst und bist und machst dann genau da die

00:30:28: Bühne Steinernes

00:30:32: Theater.

00:30:32: Genau, da sind wir ankommen bei den Schauspielern.

00:30:37: Ja und da bin ich dann jeden Sommer im Sommerteater da oben gestanden auf der Bühne und hab da alle geredet.

00:30:44: Und das war mein Wort!

00:30:47: Aber wie gesagt irgendwann nochmal bin ich draufgekommen.

00:30:50: ja ich weiß nicht ist jetzt alles in dem Leben und es waren so diese großen coole Akustik oder?

00:30:57: Mega Diese Rhein- und Theater usw.

00:31:00: Ich war irgendwie gespürt, da pass ich nicht rein!

00:31:03: Ich war bei den Castings und hab da gesungen, habe ich irgendwie so gespürt... ...ich pass da auch nicht

00:31:08: rein!!!

00:31:09: Und das muss mich immer passend machen für was ich nicht erfüllen kann.

00:31:15: Ja also ich habe einfach gespüre zu des... Das hat alles sein Raum und ist alles super schön.

00:31:23: aber ich bin dann nicht glücklich in diesem Struggle, in diesem ständigen Ja, und da hat dann die Krise angefangen.

00:31:31: Wie ich an den Dreißiger zugegangen bin, hat die Krisi angefangen, dass sie das hinterfragt haben.

00:31:37: Dass ich das singen, die Musik ... Dass alles begonnen habe zu hinterfragen, obwohl mir das ja immer so wichtig war.

00:31:44: Wo es ja immer mein Heimat war.

00:31:47: Mein Liebe.

00:31:48: auf einmal war das so mehr so fremd.

00:31:52: Und da ist dann losgegangen, Ja, und ich bin auch privat in Beziehungen gescheitert.

00:31:58: Was heißt gescheiterter?

00:31:59: Was haben Beziehung auseinandergegangen?

00:32:01: Und rundherum haben sie geheiratet und bei mir war alles anders.

00:32:04: Und ich habe dann gedacht, aha!

00:32:06: Irgendwas... Also es war eine große Identitätskrise und eine große Suche ist losgegangen.

00:32:14: Ich merkte aber, okay, wer bin ich eigentlich in dem Ganzen?

00:32:22: Wo ist die Nicole?

00:32:25: Ja, wo ist dieses Echte eigentlich hin?

00:32:35: Genau.

00:32:37: So war das.

00:32:37: und dann habe ich das erste Mal Begegnungen gehabt mit Mantrenn.

00:32:45: Da habe ich es mir unterkommen, weil man da so hinsucht... Im Internet damals noch... ...Dewa Bremal hat da gesungen und dann haben wir doch was singt in der so fachlich gesehen für mich jetzt!

00:32:59: total unspektakulär und warse nicht so, ja so unaufgeregt mit einer sanften ruhigen Stimme.

00:33:08: Man dacht was tun die da?

00:33:10: Und dann habe ich mir da einiges spielten und hab gemerkt das ist so beruhigend und da ist viel mehr nur dahinter als wie Gesangstechnik oder Bühne.

00:33:17: oder ich präsentiere mich und singe doch gescheit!

00:33:20: Ich bin damit in der ganze neue Welt eingetaucht dass ich gesehen habe okay singen ist so viel mehr.

00:33:26: also wir bühnen Gesang Önepräsentation, Show, Abliefern, Perfektion.

00:33:36: Sondern Stimme und Singen hat was Heilsames!

00:33:39: Bin ich erst einmal in Kontakt gekommen und das hat mich sehr bewegt und sehr berührt.

00:33:45: Und mich sehr stark schnell auf eine Suche begeben.

00:33:51: Suche mitgenommen, Reise mitgenommen...

00:33:54: Ja

00:33:56: genau so war das einmal diese Zeit.

00:34:02: Da war ich noch in Wien und hab gleichzeitig in dem Ganzen gespielt.

00:34:06: Eigentlich bin ich dann nicht mehr glücklich, es hat eine Zeit gebraucht bis ich mich wirklich beheimatet gefühlt habe.

00:34:13: Dann war diese hochnäßige Zeit, wo ich mir dachte, wir gehen nie wieder zurück nach Salzburg.

00:34:18: Was du in dieser Provinz?

00:34:21: Niemals geht er wieder zurück!

00:34:23: Und irgendwann habe ich gespürt, je mehr wieder so mich selber zum Spüren angefangen habe... wie das ganze Druck und diese Hasseln, dieses Mewo-Hintrainieren.

00:34:34: Einmal so abgefahren ist, dass man wieder mein Herz spürt und begann.

00:34:39: Und mir erlaubt dem noch zu gehen.

00:34:45: Dass das einfache auf das Wirkungsvollste ist oder das einfahre auf das ist, wo es hingeht...

00:34:53: Wo Verbindungen entstehen

00:34:54: kann?

00:34:54: ...wo Verbindung entsteht.

00:34:57: Genau!

00:34:59: Da muss man mal drauf

00:35:00: kommen.

00:35:01: Schön, wenn das Leben es dann auch so macht.

00:35:04: Wenn zu Krisen und Wendepunkten ...

00:35:08: Ja?

00:35:09: Und dann einfach auch durch ein Stück näher wieder zu einem selber bringen.

00:35:12: Total!

00:35:14: Und wenn man mutig ist, diese Seite der Krise anzuschauen und dazu sagen, ich bleibe jetzt nicht in dem Drama, im Schmerz hängen und bin das Opfer meines Lebens.

00:35:27: da Trennung und das, sondern ich schaue hin und sage, eigentlich geht jetzt vielleicht der nächste Tür auf.

00:35:32: Aber ich darf auch offen sein um mir erlauben neue Wege zu gehen und dass die vielleicht schön sind?

00:35:38: Und vielleicht sind sie sogar schöner als wir.

00:35:40: das, was ich bisher gehabt habe.

00:35:41: oder muss ich mal das was ich glaubt hab zu sein, loslassen?

00:35:45: Ja,

00:35:46: voll schön wenn es geht weil wieder dafür braucht's nämlich auch Ressourcen, dass man das erkennen kann dass man die Möglichkeit hat, in einer Krise nicht in der Depression zu bleiben.

00:35:58: Weil es gibt einfach vorwiegend Menschen, die eine Krise als Chance erkennen.

00:36:02: Ich finde, das ist auch immer schwierig.

00:36:03: Das sozusagen Krisen sind Chancen.

00:36:06: Aber sonst können sie sein, wenn man Ressourcen hat und das ist voll schön.

00:36:12: Wie ist's dann weitergegangen?

00:36:14: Da geht ja ein bisschen was von deiner Geschichte.

00:36:17: Es ist halt lange geschickt von mir!

00:36:19: So schön.

00:36:20: Eine lange Geschichte, aber ich bin jetzt auch nicht mehr so ganz jung.

00:36:24: Ich muss ja sagen, ich wäre jetzt forty-fünf.

00:36:26: Und da erlebt man dann schon ein bisschen was in der Zeit?

00:36:29: Wo ist Schee oder... Ja!

00:36:31: Finde es so cool,

00:36:32: weil die Geschichten immer länger

00:36:33: zu sehen sind.

00:36:36: Und mit vielen ist mir dann viel befriedeter.

00:36:38: also Rückblicken wenn man sich selber arbeitet und wenn man da ja milder wird Mit seinem Weg, weil sonst waren die halt nicht da, wo ich jetzt bin.

00:36:47: Wenn ihr das alles erlebt hätt und auch mal diese andere Seite oder wie das Pendel.

00:36:51: Das Pendel geht immer in eine Richtung und in die andere Richtung.

00:36:56: Manchmal muss man in einer Richtung vorher ausschlagen, dass man wieder in die anderen kann und dass man wieder in die Balance findet.

00:37:05: Dass man Dinge ausschließen kann, oder?

00:37:07: Dass man sie erlebt hat...

00:37:08: Ja

00:37:09: genau!

00:37:09: Vielleicht auch.

00:37:11: Das

00:37:11: ist

00:37:12: bei mir sehr stark.

00:37:12: Sie muss ganz viel ausprobieren, weil sie da noch einfach ausschliessen kann.

00:37:16: Voll schön!

00:37:17: Mittlerweile

00:37:17: erkenne ich es an meinen Weg.

00:37:19: Weil immer aufzudenken ist.

00:37:20: Ist das jetzt richtig oder was zu disdenken?

00:37:22: Man muss

00:37:23: den richtigen Weg gehen.

00:37:25: Schwierig Gibt eh nur den eigenen Lebensweg und dann probierst du halt Dinge

00:37:29: aus.

00:37:30: Foei, aber das braucht auch viel Mut!

00:37:36: Und auch viel Neugierde und der Umsetzung und nicht noch Träumen.

00:37:40: Kann ja immer Träume in der Fahrnummer oder in Gedanken durchleben, aber man muss schon machen, dass man was findet.

00:37:46: Ja es ist so... Dinge passieren nicht für selber?

00:37:50: Also man kann sich schon Dinge vorstellen, wenn wir bei Manifestieren

00:37:53: sind.

00:37:54: Aber das ja noch reicht nicht!

00:37:55: Du musst immer einen nächsten Schritt machen was auch immer für ein Schreibtisch ist.

00:37:59: Irgendwas muss in Bewegung

00:38:00: kommen.

00:38:01: Ein besten Fall aus dir außer, nicht vom

00:38:03: Außen.

00:38:06: Ja voll gut.

00:38:07: Um dann halt zu erkennen.

00:38:08: ah da ist wieder Dürre die was sie gerade aufmucht

00:38:10: hat.

00:38:10: Wieso?

00:38:11: Du bist am Bahnsteig und fahrt der Zug vorbei du kannst jetzt einsteigen oder nicht.

00:38:14: Genau, wenn du nicht einsteigst.

00:38:18: Dann sitzt du da und schaust zu wie andere Einsteigen.

00:38:21: Du bist vielleicht verärgert oder so das andere Einstein.

00:38:23: Aber dann kommt der nächste Zug und ich kann wieder einsteigen!

00:38:27: Es ist ja nie... Das war jetzt auch eine Chance.

00:38:30: Und

00:38:31: vorbei.

00:38:33: Jetzt hast du es vertan.

00:38:35: Oder jetzt ist

00:38:36: man zu alt?

00:38:36: Oder

00:38:37: jetzt des?

00:38:38: Hallo.

00:38:38: Ich meine sicher vielleicht, wenn wir streng sind für manche Sachen, wie man sich's vielleicht vorstellt In der Form vielleicht nicht mehr möglich, aber in einer anderen Form.

00:38:49: Wenn ich sage wie jetzt ... Ich bin jetzt vierzig und merke, ich habe mein Leben gern gesungen, hab ich irgendwie verloren.

00:38:56: Aber es ruft mich so und es taugt mir so.

00:38:58: Dann bitte mach das!

00:39:00: Und da gibt's genug Bühnen oder schafft er eine eigene Bühne?

00:39:03: Wo du dann

00:39:04: singst?!

00:39:04: Ja, es ist halt jetzt vielleicht kein ... weiß ja nicht Welt-Tournee.

00:39:09: Aber wer weiß,

00:39:10: weiß man auch

00:39:11: nicht.

00:39:12: Ich

00:39:12: will überhaupt nichts ausschließen!

00:39:15: Aber ja es sind halt einfach Zeitfenster da und die kann man nutzen oder halt auch nicht.

00:39:21: Und manchmal bleibt man oft auf der Hänge in einem Ding drinnen und hält sich fest und dann merkt man irgendwann okay jetzt ist es zeitlos zu lassen sonst geht's mal nicht gut wenn ich hier vielleicht an irgendeiner Vorstellung fest halte gar nicht so die Realität ist.

00:39:38: Das ist ein gutes Stichwort, das loslassen!

00:39:41: Der

00:39:42: erste

00:39:42: Album.

00:39:43: Magst du uns davon erzählen, wo das entstanden ist?

00:39:45: Wie ist es da

00:39:46: weitergegangen in die Geschichte?

00:39:48: Ich

00:39:49: war noch in Wien.

00:39:50: Genau,

00:39:50: ich war primal.

00:39:52: Da ist langsam losgegangen und habe immer noch Theater gespürt.

00:39:54: Ich hab auch pädagogisch gearbeitet.

00:39:56: Kindergärten haben Kinderdanz gemacht, Kindermusik ... Pädagogische habe ich immer geliebt

00:40:01: zu machen.

00:40:01: Und wir haben eine Stabilität in dem ganzen Künstlerleben.

00:40:05: Das ist ja mal ... Ja genau!

00:40:08: Das ist nichts Stettiges so.

00:40:12: war dann wieder in einer Beziehung und das war ein großes Schlüsseerlebnis.

00:40:20: Der hat Musik gemacht, der hat Gitarre gespielt, Autodetakt und er hat sich selber ... Also der hat Musik

00:40:26: gefühlt

00:40:27: und gelebt.

00:40:28: Und da bin ich wieder ins Musikmachen reinkommen also weg von dieser Bühne, von dieser Show und die große Sängerin und da unten ist das Orchester oder die Band und alle spülen für mich sondern es war so wieder ganz Zurück zum Ursprung, kann man sagen.

00:40:43: Und da haben dann Menschen angefragt ob ich auf Hochzeiten singe und Trauungen.

00:40:47: Man hat eher Gitarre gespielt und so ist wieder Musik machen in mein Leben kommen.

00:40:52: Was ja damals in der Musikabschüsse war oder als Kind oder wie immer.

00:40:56: Da ist das wieder gekommen und da habe

00:40:57: ich gespielt.

00:40:59: Das hat auch Kraft, das gefällt mir!

00:41:04: Dann war ich in Niederösterreich aber dieser Ruf ... wieder nach Salzburg zurück und dieser Ruf, also es hat irrsinnig viel aufgebrochen in mir.

00:41:14: Und dann war eine Trennung ja sehr schmerzhaft weil ich wieder mal mit dachte, ach so bin wir das nicht vorgestellt.

00:41:23: Das ist da schon wieder gescheitert und schon wieder was er nicht erfüllt, was ich glaubt habe, füllen zu müssen für mich selber, für mein Leben.

00:41:32: Und natürlich klar, dazu war's halt sehr weh.

00:41:36: Trennungen Dieser Schmerz und dieses Loslassen, dieses Reflektieren.

00:41:42: Und bin dann... Da haben wir doch gedacht, du können was machen jetzt!

00:41:48: Wieder mal alles anders kommen wie ich es mir dacht habe.

00:41:55: Wir haben damals eine Einladung gekriegt in die Karibik.

00:41:59: Jetzt sage ich das jetzt deshalb weil es wirklich sehr viel Großes passiert ist in mir.

00:42:05: Die Elisabeth Karamath hat ein Buch geschrieben, die ist ausgestiegen in die Karibik.

00:42:08: Sie war Diplomaten, eine Wiener Diplomatin in Brüssel und ist in der Karibika, weil sie sich da verliebt hat.

00:42:15: Und es hat komplett ausgestingt aus diesem System auf einem Farm und hat hier aufgebaut einen organic Farming und hat damals ein Buch geschrieben, das war eh sogar in den Medien.

00:42:27: Wir haben bei dieser Buchpräsentation damals noch Musik gemacht!

00:42:32: Sie hat uns eingeladen, komm zum Mal in die Karibik.

00:42:34: Jetzt war die Trennung und dann haben wir gedacht so jetzt fliege ich in die karibik was du isst?

00:42:38: Ich hab grad keine... oder war zwischendurch ein Engagement.

00:42:42: Keine Beziehung, keine Wohnung weil wir im Zahn gelebt.

00:42:45: Kein Job gerade.

00:42:46: Dann haben wir gesagt so jetzt machs die Auszeit.

00:42:48: Jetzt folgst du diese Einladungen und bin in der Karibika für fünf Wochen.

00:42:52: Und das hat mir richtig richtig gut getan Weil es einfach gar ein anderes Leben war.

00:42:56: Gar ein anderer Vibe.

00:43:00: Im Dschungel war ich in einem Haus, wo kein Fernseher, kein Internet, kein Telefon, also nichts Digitales war.

00:43:10: Strom hat es schon gegeben.

00:43:12: Das hat's schon gegeben!

00:43:12: Aber sonst nix.

00:43:14: und zum nächsten Internet oder was auch immer habe ich mit dem Bus fahren müssen eine halbe Stunde.

00:43:20: Es war wirklich cool ja?

00:43:21: Es war richtig aber reduziert von den ganzen Dingen.

00:43:25: Und rundherum waren lauter Schwarze natürlich und die haben mich alle so mit offenen Armen aufgenommen.

00:43:32: Und ich war also dieses broken girl, die so ... Er hat Schmerzen!

00:43:36: Es ist so schwer, es ist so traurig.

00:43:39: Ich war in dieser Schönheit und diese Menschen haben mich so aufgenommen als Schwarze und ich so ein weißer.

00:43:44: Also das hat schon mal so viel mit mir gemacht, weil ich merkte, was haben wir?

00:43:49: Meine Ahnen.

00:43:52: Unsere

00:43:53: alle Ahnen unterdrückt missbraucht.

00:43:58: Und jetzt nehmen wir ihn mit dem an der Kuntere.

00:44:01: Sehe mich mit offenen Armen in meinem Schmerz auf, wo es mir nicht gut gegangen ist und wohnen mehr Familie.

00:44:07: Das war das Erste, wenn man dachte, baah!

00:44:10: Man muss sich eigentlich nur öffnen für was und man wird so beschenkt vom Leben.

00:44:14: Es ist immer für einem gesorgt egal wie schlecht das sein geht.

00:44:19: Natürlich kann man sagen, ich habe nicht so schlechtes David gegangen.

00:44:22: Du hast jetzt nicht Obdachlos oder so.

00:44:25: Aber ich hab einen riesengroßen Herzschmerz gehabt und das ist schon was.

00:44:31: Ich glaub da kann wahrscheinlich jeder mitreden, dass ein Herz schmerzt.

00:44:37: weniger oder mehr wie dort.

00:44:39: wirklich körperliche Schmerzen.

00:44:43: Das ist wirklich ein körperlicher Schmerz, finde ich so eine Herzschmerz.

00:44:45: Kann man sogar noch weisen das der Narben sind am Herzen organisch wenn man da forscht dass bei Menschen die hartbroken sind das der narben sind.

00:44:56: und ja und diese intensive Erfahrung dabei dann so.

00:45:01: und dann haben sie mich eingladen in die Kirche in die Gospel messen Und dann bin ich durchs Essen aus, weil sie Frauen zwischen den ganzen Schwarzen und die haben da gesungen.

00:45:10: Ehrenere,

00:45:10: Bredigten...

00:45:12: ...und

00:45:12: der

00:45:12: Chor!

00:45:13: Das kann man sich nicht vorstellen.

00:45:15: Das war auch mit Neusten nach der anderen.

00:45:17: Wirklich?

00:45:19: Wirklich das waren Sänger und in der Bank haben es auch gesungen und die ham sie greiert und geschwitzt, weil das ja was.

00:45:26: Und haben sie ausgedrückt

00:45:28: und praised the Lord and Jesus.

00:45:30: also die waren Die haben das so verkörpert.

00:45:34: So die Musik, den Singen, den Glauben, ihre Leidenschaft und Befreiung.

00:45:39: Die haben es so verkörpert.

00:45:41: Das war nicht die einzige Kirche.

00:45:44: Ganz viele sind da so.

00:45:47: Und das ist so normal zu weinen oder zu lachen.

00:45:52: Da einfach zu sein wie man ist.

00:45:55: Und das hat mich so bewegt und berührt, um mich nur mehr erweitert.

00:45:59: Ich war aufgemacht in meinem Herzen und im ganzen Wesen.

00:46:02: Erstens habe ich mir immer gesagt, egal wie schlecht man geht ... Es sind immer Menschen da, die, wenn man offen ist, die einen weiterhöffen.

00:46:11: Man kann von jedem Menschen lernen.

00:46:15: Dann waren da die Musiker, dann waren auch die Menschen.

00:46:19: Da war der Strand und das Meer.

00:46:20: Ich bin entlanggegangen hab ich noch so ein Gespräch reflektiert.

00:46:27: You have to move on, weil eben immer man dacht, vielleicht wird das wieder was und kennt mir diese Geschichten, wo wir das nicht so ganz wahrhaben will.

00:46:32: Man hofft dann doch nur, dass man vielleicht noch wieder zusammenkommt usw.

00:46:36: Und dann hat sie gesagt you

00:46:38: have to moving

00:46:40: one!

00:46:41: Dann bin ich da gegangen, strandend lang alleine.

00:46:45: So wie wir zwar jetzt gehen und habe ... einen Ohrwurm gekriegt?

00:46:50: Ja, ich erinn schon.

00:46:51: Ich hab ein Ohrwand gekriegelt Der ist kummen, aber das war kein Ohr, warum den ich schon kennt hab.

00:46:56: Irgendwie schon... Aber es war ein neues Lied!

00:47:02: Ja, und

00:47:06: er sagt, wo?

00:47:14: Was wollen die jetzt?

00:47:15: Und ich hab's aufgenommen mit dem Handy, so wie du gerade im Podcast aufnimmst.

00:47:23: Ich hab es aufgenommen und das ist komisch.

00:47:26: Das ist ein Deckskummern oder ein Liedkummer.

00:47:30: Ja ... Auf Armoe in dieser Lehre, in diesem Schmerz habe ich auch einen Deal gefunden, eine Möglichkeit, das auszudrücken.

00:47:40: Eine Möglichkeit, was durch mich durchfließen zu lassen.

00:47:44: Und diesen ... Wie soll ich sagen?

00:47:48: dieser Schmerz oder diese Krise und wie das war, eine Form zu geben.

00:47:52: Die irgendwie positiv umzuwandeln, zu verarbeiten und gleichzeitig auch... irgendwie Heilung reinzubringen, das Ganze.

00:47:59: Und vielleicht ein bisschen so einen Grund zu finden, warum ich da gerade bin und wo ich bin?

00:48:02: Und auf einmal ist es durchgeflossen Texte, Melodien, Lieder ... Ich wollte mein Leben lang immer Musik machen, ob Menschen bewundert, die da Lieder schreiben.

00:48:09: Aber für mich war's so surreal, dass ich das kann!

00:48:12: Weil ich war erst mal immer schlecht in der Schule gefühlt, weil ich nicht war.

00:48:15: Immer nicht gut genug... Das denkt man heute, dann muss man schreiben können oder was auch immer.

00:48:20: Ja.

00:48:21: So, und dann ist das kein Mount.

00:48:22: Dann war damals ... Ja, ein guter Bekannter, der Andi Eicher.

00:48:28: Mit dem war er im Kontakt und hat einen Don-Studio.

00:48:30: Da haben wir schon mal was aufgenommen gehabt.

00:48:32: Und den hab ich geschrieben und gesagt, nimm alles auf!

00:48:36: Schreibt es mir nicht an, der hat mich auch motiviert das zu machen.

00:48:39: Der hat mich da ernst genommen.

00:48:41: Und so bin ich dann nach dieser ganzen wunderbaren Erfahrung in der Karriere gekommen... ...und habe gewusst okay, ich hab mein Heimat wiedergefunden Jetzt ist es wieder doof.

00:48:55: Ich habe mein Heimat wiedergefunden und da kann niemand sagen, das ist jetzt nicht gut genug.

00:49:01: Das ist jetzt noch nicht schäig genug.

00:49:02: Es ist nicht gut noch gesungen oder berührend genug.

00:49:05: Oder was auch immer so viel gehört hab in den letzten Jahren in dieser Branche.

00:49:09: Natürlich ja!

00:49:14: Das ist ein Heimat für mich.

00:49:16: Und das erfüllt mich so.

00:49:18: Das ist

00:49:18: nur für

00:49:19: mich, und das kann man niemand nehmen.

00:49:20: Wurscht auf welchen Fläckchen Erde ich da jetzt gerade bin?

00:49:23: Das ist was, was man Sicherheit gibt, was mal Heimat gibt, Was mir erfüllt, was immer Freude bringt, was mir Trost gibt... ...das ist so ein Geschenk, was ich da gekriegt habe!

00:49:34: Und dann haben wir gedacht, da bleibe ich jetzt dran.. ..und ich freue mich so dass da so eine Lied kommen ist.

00:49:41: Und wenn es

00:49:42: einen einzigen

00:49:43: Menschen gibt dem das auch gefällt Dann gefrei mich.

00:49:46: Also

00:49:47: ich hab das wirklich begonnen für mich selber, nicht mit der Absicht im Machtor irgendein Konzert oder ein Macher CD.

00:49:53: Ich habe angefangen es für mich selbst zu machen einfach aus der Freude heraus.

00:50:01: und so war dann beim Andi Ich habe das vorgesungen und gesagt, ich habe alles gehört in meinem Kopf wie es klingt.

00:50:09: Und dann war er beim Klavieren und sagte ja jetzt spielst du Klavier?

00:50:12: Weil ich war die große Sängerin

00:50:13: und

00:50:15: er hat das Spülen für mich umsetzen müssen.

00:50:18: Dann hat er mir drei Akkorde vorgelegt und dann sagt er den Rest machst du.

00:50:23: Und ich so was!

00:50:24: Ich kann das nicht!

00:50:26: Ja

00:50:27: aber so hat's begonnen.

00:50:28: Ich hab noch ein Klavier daheim gehabt, eine Gitarre dahein gehabt.

00:50:32: Das was ich höre, was ich fühle einfach umzusetzen und es war musikalisch oder halt jetzt von meinen Fähigkeiten damals natürlich bei weitem nicht so wie's vielleicht jetzt ist, oder wie das vielleicht nur mehr in zehn Jahren sein wird.

00:50:43: Weil ich war da ganz am Anfang aber es war wurscht weil es war meine Möglichkeit mein Ort und Weise Musik umzusetzten und ich hab's einfach gemacht Und es ist immer weitergewachsen, dann habe ich gespielt.

00:50:56: Ich gehe zurück nach Salzburg, weil ich brauche nicht, Wien als umkünstlerisch tätig zu sein.

00:51:01: Ich kann in Salzburg künstlerischer Stätik sein für mich selber.

00:51:04: Das kann man niemand mehr nehmen und hab dann in der Kinderbetreuung angefangen.

00:51:09: Bin nur mal dahin, wo das Herz gleuchtet hat, wenn man da sagt ja,

00:51:12: hier ist ein Weg

00:51:13: keine Ahnung wie der geht aber... Also ich habe so eine Kraft in mir entwickelt mein Weg zu gehen, weil die meine Heimat wiedergefunden haben und bin dann losgegangen.

00:51:27: Dann schreibe ich jetzt mein Album, ich habe meine Ideen gehabt, meine Lieder gehabt, die schreiben einen Albumschritt für Schritt aber ein Album schreibt sie heute auch nicht über Nacht und vor allem kann man von Albumschreiben allein jetzt auch nicht leben.

00:51:37: Und so habe ich wie gesagt in der Kinderbetreuung begonnen und hab dann da ziemlich schnell Die Möglichkeit gehabt, Leiterin zu werden.

00:51:46: Das ganze zu leiten

00:51:47: und

00:51:48: die Wetter-Gugig wie man ja eh anfangs schon gehört hat es war immer ein Teil von meinem Leben und mag ich total gern mit Kindern zu arbeiten haben wir dann doch leben.

00:51:55: wenn du jetzt wüsst dass ihr das macht dann mache ich das.

00:51:57: jetzt keine Ahnung wie's geht aber ich werde schon außerfinden am Weg Und hab mein Musik dann parallel dazu die ganze Zeit geschrieben abends wenn ich heim kommen bin.

00:52:07: also ich war ständig im tun im werkeln So ist das krank.

00:52:13: Und dann hab ich eine Ausbildung machen müssen als Leiterin, und da sind die Steffene.

00:52:18: Wir haben sie nach Hause liegen gegreut.

00:52:20: Dann haben wir auch gesagt, ah!

00:52:21: Das ist ein cooles Halm, aber wie schön ist denn das?

00:52:24: Ja, und

00:52:24: ich weiß nicht, warum es so baffelt.

00:52:27: Du gehst an deinen Weg und bist stärker, du machst es aber ... Das war für mich so...

00:52:32: Was

00:52:33: passiert hier?

00:52:35: Also was so ... Da kreuzt sich einfach unsere Geschichte in dem, dass es für mich also So ein Zuhause ist, das singen und selber erfinden.

00:52:47: Das ist einfach etwas, das mir so hilft.

00:52:50: Und dann siege ich da ... Ich war komplett woanders.

00:52:53: Für mich war in dem Zeitpunkt Musik.

00:52:54: Ja, ich war im Kindergarten mit den Kindern gesungen, hab mich nicht gefreut.

00:53:00: Und

00:53:01: ja, so!

00:53:02: Dann siege die da, wenn du dich einfach mit einer Selbstverständlichkeit damals bei Gruppen stößt.

00:53:07: Weil ich auch gesagt habe, ich darf's gern hören.

00:53:10: Du spielst unser Lid?

00:53:12: Dann schmettert die da ihr Leraus.

00:53:14: Ich

00:53:15: weiß nicht, ob das Hörerinnen vielleicht auch kennen.

00:53:20: Wenn der plötzlich so klar wird ... Du hast einfach ein Aspekt des Lebens nur nie Wortnummer.

00:53:26: Dass es das tatsächlich gibt als Kind, aber das öfters noch kommt.

00:53:30: Weil du kennst halt so viel und nicht z.B.

00:53:33: jetzt total kindlich erstkommen.

00:53:36: Das gibt ja erstkommen!

00:53:38: Aber für mich war das damals auch so.

00:53:39: Du bist gestanden aus der Musik gemacht?

00:53:41: Und es hat dir nicht irgendwer anderer erlaubt.

00:53:44: Du bist nicht klein, laut dahingegangen und hast gesagt ... Na ja, wenn's ihr wollt, spür ich euch halt was.

00:53:49: Dann sag ich, sprich das jetzt!

00:53:51: Und dann hast

00:53:52: du da gesungen, voll

00:53:53: Verkörpern.

00:53:55: Das war für mich so okay.

00:53:59: Okay?

00:54:00: Vielleicht, also das hat noch

00:54:01: viel,

00:54:02: viel länger dauert bei mir bis jetzt nachfangen.

00:54:04: Vielleicht darf man das einfach.

00:54:07: Vielleicht brauchst du nicht von anderen die Erlaubnis, weil das hat doch mein Leben ständig durchzogen.

00:54:13: Wie kann ich denn jetzt nur endlich richtig gut in etwas sein und brauche D-Ausbildung?

00:54:19: Dann hast du es einfach gemacht!

00:54:20: Und dieses Album

00:54:22: habe mich

00:54:23: unfassbar berührt.

00:54:24: also was ich nicht so viel wie ihr gereiert hab bei dem Album, was ich da auf und akkürzt hab.

00:54:29: Moving on... Also ich kenne jede Scheibe.

00:54:30: Ich geh nun aus für den Wifi, also frech und habe auch gleich zweiter Stimme gezogen.

00:54:37: Das hat ein Fach.

00:54:38: Und jetzt stehe ich da vor!

00:54:39: Du hättest das nicht gemacht, gell?

00:54:42: Also an solchen Punkten finde sie immer so schön was es ausmacht wenn der Mensch etwas tut und

00:54:49: sich bewegt.

00:54:52: Weil das war ja alles keine Absicht.

00:54:54: Das haben wir uns ja alles nicht austürzt.

00:54:57: Das passiert dann und das mag ich so sehr weil wie du schon sagst es geht nicht darum Riesen große Bühnen und diesen Plan zu haben, das können sie eher auszentwickeln.

00:55:07: Aber dass es so etwas ist, was einen selber gehört.

00:55:09: Also das kann mir niemals wegnehmen.

00:55:12: Wenn's mal alles wegnimmt.

00:55:14: Aber meine Lira da kann man keiner wegnehmen!

00:55:19: Das war wirklich ganz genial.

00:55:21: Dann hab ich auch von dir von meiner Hochzeit gesungen.

00:55:25: Wir sind noch kurz nachdenken ob es nicht ehmoving an war.

00:55:29: Nein,

00:55:29: nein, nein.

00:55:30: Jetzt hast du mich schnell gefragt?

00:55:33: Das gibt's doch gar nicht.

00:55:35: Das war Englisches?

00:55:37: Walker Hearts Back Home,

00:55:38: oder?

00:55:39: Ja, Walker Hearts back home, ja

00:55:41: das weiß ich.

00:55:41: We walk in a hearts

00:55:42: back home.

00:55:43: Da waren dann auch für mein ganzes Umfeld so ... Was?

00:55:48: Deko-Singer!

00:55:51: Ich hab meinen musikalischen Weg wirklich mit aus Tini einfach in eine Kisten packt und aus vorbei.

00:55:58: Und ja... Es ist

00:56:00: so schön.

00:56:01: Echt

00:56:01: cool, dass du das gemacht hast und dass uns das Leben zusammengeführt hat.

00:56:05: Freu ich genial!

00:56:07: Ja,

00:56:08: freu ich schön.

00:56:09: Und so ist es kommen?

00:56:10: Dass Menschen.

00:56:11: dann merkt ein paar die Nicole, die hat eine Leidenschaft für was.

00:56:16: Ich will wissen wie das geht.

00:56:18: Dann ist losgegangen.

00:56:19: Ich habe eine Gesangscoaching-Ausbildung gemacht damit ich das unterrichten kann.

00:56:23: Das sind auch die richtigen Menschen zum Zeitpunkt einfach immer in mein Leben kommen.

00:56:27: Dann wollten sie alle digital lernen bei mir, die Kinder aus der Kinderbetreuung.

00:56:31: Ich bin ja jetzt kein Studierter-Gitaristin!

00:56:33: Ja das

00:56:34: kann ich ja nicht tun!

00:56:35: Aber es war einfach...ja.

00:56:37: also ich habe mich dann auch einfach eine gekackt und meine Methode meinen Weg gefunden und einfach ...die Kinder begeistert da in ihrer Freizeit Musik zu machen.

00:56:45: und das ist dann alles immer größer worden und mehr und alle waren so angesteckt und entflammt von dieser Freude, von dieser Lebensfreude Musik zum Machen.

00:56:54: So ist mein Selbstständigkeit immer weitergewachsen.

00:56:59: Irgendwann war dann der Punkt, wo ich gemerkt habe, das sind jetzt zwei Wege.

00:57:04: So wie jetzt gerade, wo gehe ich hin?

00:57:06: Und ich habe aber gemerkt, in der Kinderbetreuung war ... Das habe ich aufgebaut, da war ich vier Jahre, fünf Jahre und da war irgendwann einmal so die Decke dann hier, sagt man das so!

00:57:17: Also es war dann einfach kein Raum mehr zu wachsen für mich selber.

00:57:21: Ich hab irgendwie alles, was ich da so ausschöpfen habe können an Möglichkeiten, an Wegen.

00:57:26: Habe ihn nutzen und machen keiner.

00:57:27: Und dann hab' ich gespielt so, boah!

00:57:29: Da wo jetzt weitergehen mag, gehen die Türen nicht auf.

00:57:32: Das ist anstrengend wenn man dann ständig sie kleiner halten muss als man iseln kann vielleicht sogar von außen ein bisschen ja kritisiert wird oder so bremst ausbremst.

00:57:45: Schlimmer ist es darüber hinaus, da muss ich nicht drauf eingehen.

00:57:47: Aber das war dann irgendwie auf einmal immer ...

00:57:49: Aha!

00:57:50: Jetzt ist ja der schöne Weg, wo ich die ganze Zeit gegangen bin.

00:57:54: Wo alle juhu geschrien haben bis zu Ende und die Selbstständigkeit mein Soul of Sound ist so gewachsen.

00:57:59: Dann hab' ich gewusst okay... Also was tust du jetzt?

00:58:02: Und dann war für mich der Zeitpunkt gekommen diese Kinderbetreuung, die man so am Herzen erwohnt und die ganzen Menschen, die da waren, zu beenden.

00:58:15: Wieder mal loszulassen.

00:58:16: Und ich muss ja Neues zu springen, was natürlich sehr viel Mut gebraucht hat, das zu tun.

00:58:24: Aber da habe ich das Glück gehabt, dass dann mein Mann an meiner Seite mittlerweile Ehemann da war und wir da gut im Austausch waren und einfach gewusst haben, okay ... Das mache ich!

00:58:43: Solo Sound ist da gewachsen und dann habe ich wieder ein neues.

00:58:47: einen neuen Weg eingeschlagen, um mich voll und ganz der Musik zu widmen.

00:58:52: Und mir ist so gefürcht davor den Schritt zu gehen.

00:58:59: Wir spazierten dann auf dem Schafberg am Wolfgangsee.

00:59:08: Ich wollte die immer auffinden, weil man so hoch da war, wenn es da unten bist.

00:59:13: Und dann war da der Tag, um das Jahr zwei Tausend Neunzehn.

00:59:22: Jetzt gehen wir rauf und hab ich für mich gewusst... Man hat ja immer so Respekt, Respektssachen wo man sagt, ah!

00:59:29: Da habe ich Respekt davor.

00:59:30: Wird mir reizt.

00:59:30: aber ah!

00:59:31: Ich habe Respekt irgendwann einmal gemacht.

00:59:33: Dann war es so dass wir aufgehen.

00:59:37: Wenn ich das jetzt schaffe, klingt vielleicht so viel blöd für dich.

00:59:43: Für mich selbst als kleine Nicole, denen die Höhenangst gekoppt hat oder immer noch Höhen angst hat ist es schon eine Geschichte auf so einen hohen Berg aufgegehen.

00:59:54: und dann habe ich für mich selber auch wieder niemanden gesagt hab das mit mir ausgemacht okay wenn ich das da jetzt aufhebe schaffe Dann ziege ich das durch Weil dann hab ich irgendwie so gespielt, die Kraft die ich habe.

01:00:07: Oder dass ich doch viel mehr kann als immer selber manchmal zutraue oder gewohnt bin.

01:00:12: So Out of the Comfort Zone.

01:00:14: Und dann sagen

01:00:14: wir da aufwählen

01:00:15: und dann sage ich zum Daniel du ... Jetzt ist's soweit, dann hat er gesagt muss ich mich fürchten!

01:00:23: Aber wie gesagt gekündigt, ich mach das jetzt.

01:00:25: Weil im Endeffekt sind wir dann allein die Verantwortung tragen für unsere Entscheidungen und nicht unser Partner oder Mama oder die Schwester oder der Onkel oder irgendwer, der mit dir redet oder dein Therapeuten oder was ja immer.

01:00:36: Du selber bist dann da, der das umsetzt und der dann auch den Weg geht.

01:00:42: Und so

01:00:42: haben wir das gemacht!

01:00:44: Und davor habe ich beobachtet dass sie die sterfene Lichtzweig selbstständig gemacht hat und ein Album geschrieben hat.

01:00:51: Da haben wir gedacht Wie cool ist eigentlich das?

01:00:55: Die ist jetzt voll selbstständig.

01:00:58: Da hast du mir auch immer wieder inspiriert mit deinen Entscheidungen und Veränderungen.

01:01:05: Ja, sehr schön.

01:01:07: Wie man sich dann da so gegenseitig...

01:01:12: ...inspiriert!

01:01:14: Und Wegeaufzog, dass die wer geht und dass es alles möglich ist Dass das

01:01:20: alles

01:01:21: werden kann.

01:01:22: Ja, gut ausgehen können.

01:01:24: Weil es ist schon spannend.

01:01:26: Es ist dann genau Corona-Kämmer.

01:01:28: Genau!

01:01:30: Ich hab wirklich mein letzter Arbeitsdag war ... Ende Februar, zwanzig-zwanzig.

01:01:35: Ich bin nach Bali und habe eine Jugendlehrerausbildung gemacht für mich selber weil ich wusste wo Kevin ist selbstständig bin, ich kann das alles.

01:01:41: aber ich brauche da eine gute Stärkung.

01:01:45: Für mich selber mentale Ausrichtung auch damit ich dann nicht immer in einer Angst rutsche und mir denke Gott was hab ich noch getan?

01:01:51: Und jetzt habe ich kein sicheres Einkommen mehr.

01:01:53: was man ja also gepredigt kriegt und was er zum Teil in dieser Schauspielerei Zeit gemerkt hat Das muss man schon stabil bleiben.

01:02:09: Also bin ich nach Bali und da war dann der Lockdown.

01:02:14: So die Kassen müssen alle wieder haben Und ich habe aber da meine Klassen, also mein Kinderjoga.

01:02:21: Da hab' ich schon voll gehabt, dass da alle wollten's kummen, Kinderjuga gehen und zum Gedansch spülen und zum singen.

01:02:27: Ich hab mir das so einen kleinen Stundenplan zusammengerichtet gehabt, als ich wusste okay... Das ist das Rent, das sind jetzt mal neue Arbeit!

01:02:36: Und dann war das alles nett.

01:02:38: und dann haben wir noch... Okay, was ist jetzt los?

01:02:41: Gott sei Dank war ich da in dieser Yoga-Ausbildung und habe für mich dann jeden Tag eineinhalb Stunden Yoga gemacht oder mehr, weil man ja alle nichts anderes zum tun gehabt hat zu der Zeit.

01:02:50: Der Daniel ist ein Musiker und bis mal eh die anderen haben viel zu arbeiten müssen andere wie gesagt haben nicht arbeiten dürfen und so ist mein Soul of Sound gestartet, meine volle Selbstständigkeit wieder in einer kompletten Krise.

01:03:06: also ich glaube ich bin gut im Krisen Dass ich

01:03:11: in Krisen trotz dem nicht

01:03:13: aufgibst, dass ich in Kriesen mitdenke.

01:03:15: Okay!

01:03:15: Dann halt anders.

01:03:17: So ein anderer Weg?

01:03:19: Ja.

01:03:20: Zuerst bin natürlich einmal wütend und wenn man denkt, ah, jetzt hab ich mir das am Plan gemacht.

01:03:25: Und dann irgendwann meine ich mal okay so jetzt, nehmen wir Jammann jetzt da mal anders.

01:03:30: Genau.

01:03:31: Und habe mich erinnert, dann hat sie plötzlich gehasst, wir dürfen alle nicht mehr aus der Haus gehen.

01:03:37: Die Stefanie hat ja auch gesagt, Nicole, machen wir eine Ausbildung.

01:03:40: Ich will mehr von dir lernen und ich habe gesagt, das ist so viel Arbeit!

01:03:43: Da muss sie als Skript schreiben.

01:03:46: Und da muss ich sagen, was nicht?

01:03:50: Das ist so viele Arbeit, haben wir gedacht.

01:03:54: Ist da mal so auf Sound Academy gestartet, dann macht man Ausbildungen.

01:03:58: Da können wir alle hingehen.

01:03:59: Das ist eine legale Sache aus der Haus zu gehen und zu einer Ausbildung zu gehen.

01:04:04: Und so sind meine Gesangsausbildungen entstanden aus dieser Krise heraus.

01:04:09: Und zeitgleich haben wir Daniel und ich, weil wir viel Zeit gehabt haben, Album gemeinsam geschrieben Together We Rise wieder Diese Zeitqualität und alles, was da war in diesem Struggle.

01:04:23: In dieser Unsicherheit global die wir bis heute nicht aufgehört haben aber zu dem Zeitpunkt halt ganz massiv sichtbar war in einem Album umzuwandeln.

01:04:36: er hat es produziert, er hat das mega schön gemacht.

01:04:39: Er ist kein Produzent Aber er hat Autodetaktes einfach für sich selber natürlich gemacht.

01:04:44: Und jetzt haben wir dann veröffentlicht und ein CD rausgebracht.

01:04:49: Wo ist er?

01:04:51: Schauen wir mal, was da noch kommt

01:04:54: in der Zukunft.

01:04:57: Aber ja und so ist es dann alles losgegangen.

01:05:02: Ja mittlerweile sind schon ganz viele Jahre vergangen.

01:05:04: Wie oft hast du deine Ausbildungen schon gemacht und welche verschiedenen Formate gibt's?

01:05:09: Ich

01:05:10: hab damals die Basics-Gesangsausbildung genannt.

01:05:16: Basics deshalb, weil das so eine gute Basis ist für alles was man mit Musik mit Stimme machen mag.

01:05:23: Songwriting, Gesangstechnik, intuitive Singen, heilsame Singen einfach so ein guter... wie soll ich sagen?

01:05:32: Palette an Möglichkeiten anbietet, Gitarre-Spüntsingen mit Instrument um ja ausser zu finden.

01:05:38: hey!

01:05:38: Was hofft mir?

01:05:39: Was taugt ma?

01:05:39: Was macht ma Spaß?

01:05:40: Das ist die Basicsgesangsausbildung die jetzt zum fünften Mal leite, die fünfte Gruppe und zum fiften und letzten mal.

01:05:48: Jetzt meine letzte Runde in der Form weil ich einfach gespielt habe, ja ich hab mich auch weiterentwickelt mein Know-how hat sich weiter entwickelt und vieles habe ich halt einfach abrezissiert und verfeinert.

01:05:58: und so ist es jetzt die letzte runde.

01:06:00: aber es hat dann auch die Adventsausbildung geben sozusagen die Fortsetzungsrunde für die die mehr in die Sichtbarkeit wollen und zurzeit begleite gerade ein Masterclass.

01:06:13: Sichtbar san.

01:06:15: und die

01:06:18: Lüse sitzt, die Gratien sagt

01:06:19: sie morgen nicht mehr.

01:06:21: Das

01:06:23: ist wirklich voll warm.

01:06:24: Du wirst dir eine kuscheln mal.

01:06:26: Ja also

01:06:29: genau!

01:06:31: Und ab Herbst starten neue Formate, worauf ich mich schon sehr sehr gefreut.

01:06:41: Magst du uns noch ein bisschen erzählen für die Hörerinnen, die dich jetzt noch nicht kennen und vielleicht dann mal gerne so dir kammerten?

01:06:50: Also ist es jetzt eher das, wie gesagt man kann in der Ausbildung und ich war ja selber dabei.

01:06:55: Man kriegt da richtig einen guten und nicht so einen harten, wir performen und leisten da als Frühgaststart Genau, aber vielleicht magst du uns da noch ein bisschen was dazu.

01:07:05: Für wen sind diese Ausbildungen?

01:07:08: Oder vor allem jetzt im Herbst!

01:07:10: Weil die heißen

01:07:10: ja auch anders.

01:07:12: Und

01:07:13: was ist das so?

01:07:13: ...

01:07:14: Die Zielgruppe,

01:07:15: wenn wir es so ... Ja

01:07:16: für wen ist das also... Das eine ist der Pöppelsörke.

01:07:22: Für Frauen, die ihr Stimme entdecken wollen, ich stelle Verkörpern Ich stelle ganzheitlich Spüren

01:07:30: und

01:07:31: Ich packe sehr viele neue Themen rein, die man aus der Geburt von meiner Tochter präsent worden sind und die neu kennengelernt habe.

01:07:42: Beckenbodenverankerung mit der Stimme, Atmung... Der ganze Körper als Instrument, wie wichtig das ist wenn der offen und frei ist.

01:07:50: Dass er viel freier singen kann.

01:07:54: Das Yoga war natürlich oder ist weiterhin ein Teil von meinem Weg und so.

01:07:57: aber es ist halt noch viel mehr, es ist Tanz Es ist einfach diese Befreiung vom eigenen Körper, vom eigenen Ausdruck der dann an die Stimme übergeht also dieser Zugang zum Körper zu finden Und wir dann viel singen, es wird viel kreativer sein.

01:08:13: Es ist ein guter Selbsterfahrungsweg für sich

01:08:17: selber.

01:08:18: nicht mit dem Ziel ich will mich da auf eine Bühne stören Ich muss jetzt solo singen und performieren Das muss jetzt was gescheites werden So!

01:08:25: Ich muss da gut leisten damit ich am Ende... fertig bin, sondern es ist einfach ein Weg den man ganz entspannt für sich selber gehen kann.

01:08:34: Es wird Nervensystem-Regulation geben weil ich gemerkt habe in dieser Zeit das ist jetzt anders wie vor fünf Jahren wo ich gestartet bin.

01:08:40: ja jetzt wir sind so schnell lebig und wir haben ja Anfangsstück gesprochen muss ich schnell reden bei dem Podcast müssen wir in zwanzig Minuten fertig sein sondern sich zu erlauben hey das darf trotzdem ein Weg und ein Prozess sein und nicht eine schnelle Geschichte.

01:08:57: am Wochenende lerne da singen Das ist halt einfach nicht.

01:09:01: Weil ich gehe jetzt schon so lang den Weg mit meiner Stimme und ich lerne immer noch so viel über mich, über meinen Körper... Also das ist eine Reise!

01:09:10: Und dieser Purple Circle kann zum einen ein Einstieg sein in so einer Reise die da beginnt auch ein guter Einstiege.

01:09:17: Ja dann gehen

01:09:18: wir oder?

01:09:18: Wenn du wieder so weit bist.

01:09:20: Gehen wir dorthin?

01:09:21: Fertig mit Rasten

01:09:23: Oder

01:09:23: es kann genauso für die, die schon gut dabei sind mit ihrer Stimme.

01:09:27: Die trainierte Stimmen haben

01:09:29: so eine wohltuende

01:09:30: Reise sein zu sagen okay ich muss jetzt einmal nichts leisten.

01:09:35: Ich kann auch mal wieder forschen.

01:09:37: Ich gebe Jesu für die ganze Zeit.

01:09:39: Ich möchte auch mal dem Raum geben was da nur in mir ist und was da noch ausser mag.

01:09:45: Eine ganz schöne Selbsterfahrungsreise für Privatpersonen, die einfach für sich selber das machen.

01:09:51: Aber auch für Menschen, die therapeutisch arbeiten oder Coaches sind.

01:09:55: Einfach da Tools zu bekommen wie man sich mit Stimme regulieren kann und Musik regulieren können Und auch so ein Stück Heimat in sich selbst zu finden Das ist Purple Circle.

01:10:08: Wir beenden dann diese Reise Die geht zur Schuljahr lang In der Ödmühle, wie damals bei der allerersten Ausbildung gemacht haben mit dem Intensivwochenende wo man dann versorgt werden.

01:10:22: Kulinarisch und dort einfach nur mal intensiv drei Tage eintauchen können.

01:10:28: Darauf gefreuen mich schon sehr.

01:10:29: Ja ödmülle kann ich euch alle sehr empfehlen.

01:10:31: es ist wirklich ein ganz besonderer Ort auch und das Durten sein, das Schlafen die Natur die was da gibt.

01:10:39: also das sollt ihr echt... Alle mal aus.

01:10:43: Hallo, auch nur die Ödmühle!

01:10:44: Ich schüsse dir ein bisschen.

01:10:46: Ja,

01:10:46: ich

01:10:46: schau... Ich schau, ihr könnt wie ich bin schon in einem Safe Space.

01:10:50: Aber im Apropos Öd-Mühle, weil du grätschst jetzt einmal kurz ein hier, es gibt ja Haiea-Format für den der Ödmehle oder?

01:10:56: Genau, ich habe dann von eurer Gruppe damals einen Gutschein gekriegt, weil sie Daniela Wolf Ayurveda Köchin ist und Ausbildungen anbietet und Kurse und Workshops.

01:11:06: Habe ich glaube jetzt damals von euch oder einer Gruppe So ein Gutschein kriegt, dass ich das mal mache.

01:11:13: Und dann kam ja meine Tochter.

01:11:14: bei der ersten Ausbildungsreise von Basics war er sehr fruchtbarer für viele Frauen.

01:11:19: Wir haben einmal vier Kinder gehabt, ich war auch schwanger.

01:11:21: Also genau, ich habe in den letzten fünf Jahren nicht nur Ausbildungen gemacht, ich hab noch ein ganzes Kind gezeigt und ins Leben begleite gerade... Und dann habe ich endlich einmal vor ein paar Monaten Zeit gehabt, mir da zwei Tage zu gönnen und den Workshop in der Ödmühle zu machen.

01:11:38: Dann ist man wieder aufgefahren wie glas das dort ist!

01:11:41: Und weil die ja nur in den Sommermonaten vermieten und sowieso auch ganz ausgewählten Menschen... Ja jetzt ist es schwierig dass man hier einen Platz kriegt.

01:11:48: aber jetzt habe für August einen Wochenende ergattert wo ich ein Sing and Sound Retreat anbiete.

01:11:55: Also ideal für alle, die mich vielleicht mal kennenlernen wollen beziehungsweise eher sich selber kennen lernen.

01:12:00: Ich bin ja nur die Raumhalterin, die das anbietet aber die da gerne einfach einthauchen wollen in ihr eigenes Stimme, in ihr Eigenes singen und unter Ressourcen finden wollen in sich selber eine Kraft.

01:12:11: dass Stimme kraft sein kann und nicht auch... ich muss mich schämen oder auch Hemnis Sogar.

01:12:17: Also dass man wirklich einmal in ein anderes Fühlen reinkommt, was den eigenen Körper die eigene Stimme betrifft.

01:12:23: und gemeinsam in Verbindung zu singen ist halt einfach sowieso immer so schön.

01:12:28: Und man muss nichts kennen, aber man muss keine Noten... Muss man bei mir sowieso nicht wenn man zu mir kommt, keine Note lesen, nicht irgendwie schon Mutz, die Vollkenntnisse haben oder Instruments spielen müssen?

01:12:37: Man muss bei mir gar nichts können!

01:12:39: Man muss einfach nur kommen.

01:12:43: Das muss man mal sich anmelden, dann muss man kommen mit einem offenen Herzen und einer Neugier um zu sagen okay ich schaue mir das jetzt einmal an und die lassen mich nicht nehmen mehr braucht es dazu wirklich

01:12:52: nicht.

01:12:54: und gerade dir die sagen ich kann nicht singen oder?

01:12:57: Die freuen wir am allermeisten.

01:12:58: Nein, kann ich nicht so sagen.

01:12:59: Ich freu'n alle aber das finde einfach das aller schönste und berührendeste wenn sie da werfen weg macht weil ich weiß wie viel Überwindung das kostet.

01:13:08: genau das gibt's im August zwei Plätze glaube ich, wir sind schon eine sehr schöne kleine Gruppe.

01:13:15: Ich halte das klein damit es ja auch einen schönen persönlichen Charakter hat.

01:13:21: aber es wird eine ganz schöne Zeit.

01:13:23: und genau wie werden Ayurvedisch gekocht?

01:13:25: Ganz für Natur!

01:13:26: Wir werden einem Freien singen.

01:13:27: Es wird ein sehr schönes... Ja gefreut mit wirklich schon sehr schönem Erleben dort sein.

01:13:33: Genau.

01:13:34: Viel schön.

01:13:35: Und dann zur Ausbildung Teil zwei.

01:13:39: Es bleibt nicht nur bei denen, die das für sich machen oder in dem Selbsterfahrungsweib sein wollen.

01:13:46: Für die, die sagen hey aber ich möchte mit meiner Stimme, sei es jetzt sprechen, singen, Musik machen noch draußen gehen und ich brauche da Übungen und ich mache der Feedback und ich mach das üben weil Stefanie du warst das eh von Allah wird man dann Das ist wie Spatteln.

01:14:06: Die Leute, wo du bist, lernen einen Handstand.

01:14:09: Da musst du auch vorher mal deinen Körper, die Muskelgruppen richtig informieren, was sie jetzt eigentlich zum Tor haben.

01:14:17: und dann braucht es Übung bis der Handstand einmal geht

01:14:19: z.B.

01:14:20: Genau.

01:14:24: Und da gibt's dieses Format, das heißt ja Stage Das ist auch eine Jahresbegleitung, immer Samstags in Händorf genauso wie Pöppelsirkel.

01:14:33: So ein wunderschöner Raum und genau!

01:14:36: Und da kriegst du Tools und die Möglichkeiten, deine Stimme sichtbar höher überzumachen im ganzen wohltuenden liebevollen Umfeld.

01:14:47: also man muss nicht fürchten dass man jetzt wieder perfekt sein muss oder so sondern einfach echt.

01:14:52: das geht ums echt sein sowie.

01:14:53: du bist sich ausprobieren, üben mag, stärken mag.

01:14:59: Feedback kriegen mag aber auch weiterentwickeln.

01:15:02: Der ist da herzlich willkommen und es startet schon im Oktober.

01:15:05: Schön!

01:15:07: Das heißt man kann sie dann einfach über die Anmelden in den Show Notes, deine ganzen Sachen verlinken der Website wie man mit dir in Kontakt treten kann.

01:15:18: du bist ja auf Instagram.

01:15:20: Du hast einen WhatsApp-Kanal.

01:15:23: das

01:15:23: ist ganz cool statt... Wer nicht auf Instagram ist und diesen Podcast hört, kann einfach auch diesen WhatsApp-Kanal von dir abonnieren.

01:15:33: Und ein Newsletter?

01:15:37: Genau!

01:15:39: Genau,

01:15:40: raus.

01:15:40: Da kann man sie informieren und wenn es Fragen gibt natürlich immer mehr anschreiben muss.

01:15:44: Mötze

01:15:44: ich bei der Nicole?

01:15:45: Abschließend

01:15:46: würde die jetzt nicht gern fragen liebe Nicole was möchtest du unseren Hörerinnen mitgeben?

01:15:50: weil es sind doch sehr viele Musikbegeisterte Hörerinnen bei uns, die da in Podcast hören, die selber auf ihrem Weg sind, was mögst ihr eine abschließende gerne mit geben?

01:16:02: Atmet's!

01:16:06: Singen ist ausatmen mit Klang Singen ist Ausatmen mit Sound und atmen wir alle für mehr.

01:16:12: Wo ist denn welcher Lebenslage, ob beim singen oder auch privat?

01:16:16: Wir dürfen für mehr Atmen uns selber verbinden und uns gespieren.

01:16:22: und machts eier Ding und sinkt zu viel wie es geht.

01:16:24: und lasst sich nicht aufhalten!

01:16:26: Und... ...at the end of day am Ende des Tages ist wichtig dass du mit dir gut bist und du dein Leben lebst Und nicht, was die anderen denken oder sagen.

01:16:40: Vielleicht machst du auch so wie ich das sagst.

01:16:43: Du hast jetzt die Idee und dir taugt dich selber so um.

01:16:46: wenn es vielleicht ein anderer Mensch auf dieser Welt auch gut findet dann gefreist dich.

01:16:51: aber mach's für dich nur für dich!

01:16:54: Und du musst ja niemanden davon erzählen, so wie i das ganz oft gemacht habe, weil du da noch nicht... drüber reden magst, oft ist das sogar das Gescheitere.

01:17:01: Das ist wie so der kleine Samen, der unter der Erde ist und einfach nur seit Zeit braucht bis es ja stark und kräftig ist dass er sichtbar wird.

01:17:08: also mach oft gar nicht so viel soviel Promporeum um deine Vorhaben postet immer alles auf Instagram oder irgendwo anders ein paar Sound die ganze Energie aussieht sondern macht mehr für dich selber was dich erfüllt was dich freut.

01:17:27: Schritt für Schritt hat das ja alles so sein, seinen eigenen Rhythmus.

01:17:31: Und bleib dran mit allem was du machst!

01:17:33: Geh durch die Tiefen, geh durch die Höhen, bleib daran weil im Endeffekt ist die Ausdauer und es dran bleiben, das allerwichtigste.

01:17:40: Das kommt nach... also nicht noch weit vor dem Talent, dass man so oft herzuläuft.

01:17:47: Das ist total irritiert.

01:17:49: Na, das kann schon sein aber wenn du nix aus deinem Talent machst dann wird es halt einfach nur in der Schokolade bleiben.

01:17:57: Das ist das, was ich sagen mag.

01:17:59: und zum anderen mag ich noch sagen vielen herzlichen Dank an alle die mir auf meinem Weg begleitet haben, die ihr begleiten habt dürfen.

01:18:07: Es ist so schön über die Musik in Verbindung zu sein Und man findet da immer seine Gleichgesinnten in der Musik.

01:18:17: Also wenn du ein Mensch bist, der Musik liebt und singt und gern hat dann macht das und du wirst einfach merkenbar.

01:18:23: Ja, da gibt es so viele und wir... Du bist nicht allein.

01:18:28: Mit deiner Einzigartigkeit, wie du die vielleicht manchmal fühlst mit all deinen Ängsten und all deinen Sorgen.

01:18:34: Ich kenne das alles!

01:18:36: Die sterben ich auch.

01:18:38: Und das macht uns Menschen aus und ich glaube, dass's schön ist wenn man hier... Das ist jetzt ein langes Abschluss.

01:18:45: Denkst?

01:18:45: Aber was ist das erwischt?

01:18:48: Nimm dein Raum!

01:18:49: So, das macht unsere Menschen aus Und finde ich, haben wir ja anfangs gesprochen.

01:18:55: Diese schnelle Begezeit wo alles so schnell ist, dass man uns wieder mehr Zeit nehmen darf für

01:19:00: uns selber und unser Herz

01:19:02: und... Ja!

01:19:04: Für das, wofür du

01:19:06: brengst.

01:19:09: Falsche.

01:19:11: Vielen Dank, dass Du da warst.

01:19:13: Wir werden jetzt noch gemütlich weiterspazieren, unsere Mikros ausschalten.

01:19:18: Für alle, die diesen Podcast jetzt hören gibt es zum Schluss eine kleine Werbung.

01:19:22: Am elften Juli gibt's Musik im Wald.

01:19:25: Da läuft gerade unsere Crowdfunding-Aktion noch bis zum achtzehnten sechsten.

01:19:30: Musik im Wald ist eine erste Mal Singersongwriter

01:19:34: Poetry Bühne

01:19:35: wo acht Acts auftreten werden.

01:19:38: Ganz idyllisch

01:19:41: mit

01:19:41: Reduzierung, Reduzierung, Reduzierungen.

01:19:44: Es gibt da Bühnen und Publikum Es gibt was zum Essen, zum Trinken.

01:19:49: Es gibt auch Klo!

01:19:51: Und ansonsten gibt es einfach Zeit zu zurhuchen und verbinden und sie austauschen.

01:19:57: Merken, was macht das mit einem?

01:19:59: Wenn man da Menschen auf der Bühne sirkt für das Publikum... Was macht's mit mir wenn ich da Menschen sehe die vielleicht das erste Mal von einer Bühnen stengern?

01:20:08: Macht das etwas mit mir?

01:20:10: Wünsche ich mir

01:20:10: das vielleicht

01:20:11: auch.

01:20:11: Also sind alle herzlich eingeladen, die neugierig sind bewusst einmal erleben wollen als Publikum, weil es nicht ein reines Konsumieren

01:20:21: ist und

01:20:22: bewerten sein wird sondern erforschen.

01:20:25: Und

01:20:26: ja auch alle die vielleicht selber gerne mehr auf einer Bühne stehen möchten, ah die sind herzlich eingeladen.

01:20:31: und generell all den Waldmängern genau.

01:20:35: Ah das findet ihr in den Show Notes.

01:20:37: Ich freu mich, danke dass

01:20:39: ihr bis da her

01:20:39: zur Karte habt

01:20:40: und bis zum nächsten Mal!

01:20:42: Tschüss.

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